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Starnberger See ohne Agro Gentechnik

Liebe Freunde der Zivilcourage,

wir möchten Euch heute den Newsletter des Umweltinstituts München e.V. weiterleiten. Darin wird auf den Punkt gebracht, was wir von der Zivilcourage seit vielen Jahren immer wieder leben und schreiben.
Die industrielle Landwirtschaft ist Teil des Problems und nicht die Lösung!
Die allerwenigsten Menschen leben an Orten, an denen Lebensmittel auf eine Weise produziert werden, die Mensch, Umwelt und Klima guttut. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine neue Studie der internationalen EAT-Lancet-Kommission: Nicht einmal ein Prozent der Weltbevölkerung lebt in Regionen, deren Lebensmittelproduktion gesund und ökologisch tragfähig ist. Stattdessen überschreitet das derzeitige Ernährungssystem gleich mehrere planetare Belastungsgrenzen und verschärft soziale Ungleichheiten.

Und dennoch redet uns die Agrarindustrie seit Jahrzehnten ein, dass nur ihr System die Welt ernähren kann. Dabei sind es gerade die Praktiken der industriellen Landwirtschaft – wie globale Lieferketten, Massentierhaltung und der hohe Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger – die maßgeblich für Umweltzerstörung, Artensterben, Klimakrise und den Hunger von Millionen Menschen verantwortlich sind.

Die Wahrheit ist: Es sind nicht Agrarkonzerne, die die Hungerkrise und die ökologische Krise lösen werden, sondern vor allem bäuerliche Betriebe, die regional wirtschaften. Nur mit fairen unabhängigen Ernährungssystemen und nur mit agrarökologischen Methoden, die Boden, Wasser, Klima und Artenvielfalt schützen, kann eine gesunde Ernährung für alle Menschen gelingen – ohne dass wir dabei die Zukunft unseres Planeten aufs Spiel setzen.

Welche Lösungswege der neue EAT-Lancet-Bericht für eine gesunde, nachhaltige und gerechte Ernährung weltweit aufzeigt und warum eine tiefgreifende Ernährungswende dringend notwendig ist, lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.
Einladung zum Vortrag in Übersee mit Christoph Then:

Neue Gentechnik, Landwirtschaft und Umwelt

Das Ökomodell Achental e.V. und die Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel laden Ende Oktober alle Interessenten zum Vortrag „Neue Gentechnik, Landwirtschaft und Umwelt“ mit dem Experten Dr. med. vet. Christoph Then von Testbiotech e.V. ein.
Der studierte Tiermediziner ist Geschäftsführer und wissenschaftlicher Direktor des unabhängigen Instituts Testbiotech für die Folgenabschätzung im Bereich Gentechnik. Die gemeinnützige Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Perspektive des Schutzes von Gesundheit, Umwelt und Natur zu bewerten, über Risiken aufzuklären und kritische Akzente zu setzen.
Im Rahmen des Vortrags soll über die Neue Gentechnik sowie deren Folgen und Risiken insbesondere für die Landwirtschaft und das Ökosystem informiert und diskutiert werden.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bitte leitet die Einladung in Eurem Netzwerk weiter!

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie couragiert!

Christiane Lüst
Aktion Gen-Klage
Zivilcourage gegen Agro-Gentechnik im Landkreis Starnberg