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Liebe Freunde der Zivilcourage,
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Hier ein Bericht mit Fotos über die Gen-Protest-Aktion am Nockherberg vom Mittwoch - und ganz unten eine Einladung zu einem Online-Vortrag von Antonio Andrioli über Amazonien, Menschenrechte und unsere Ernährung im Kontext mit Mercosur - die Folgen auf die brasilianische Bevölkerung und Landwirtschaft - und auf unsere.
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Ein Beitrag von Stefan Barbarino
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Liebe alle Nichtüberzeugte der NGT! Für diejenigen, die mich nicht kennen, mein Name ist Stefan Barbarino - ich bin Mitglied bei Slow Food und Vorstand in einer kleinen Tierschutzstiftung in Neubiberg. Ich war bei den letzten Anti-NGT-Aktionen in Straubing, Passau und München dabei. Hier ein Kurzbericht von unserer Mini-Aktion in München zum traditionellen Starkbieranstich auf dem Nockherberg. Für Nichtkenner dieser bayerischen Tradition dieser Link ins Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Nockherberg oder in der ARD Mediathek.
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Losgegangen ist es am vergangenen Sonntag im Ökologischen Bildungszentrum in München - da war u.a. Christiane Lüst von unserem Bündnis mit einem Stand (Umweltzentrum „Öko & Fair“ aus Gauting) und der Münchner Ernährungsrat mit Vorständin Irene Nitsch vertreten. Kurzum es gab eine kurze Zusammenführung und Christiane hat das stehende Bierplakat dem Münchner Ernährungsrat gegeben.
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Das Plakat kommt jetzt ins Schaufenster des Münchner Ernährungsrates (MER) in München Haidhausen, Milchstraße 13. Wer mit der Trambahn vorbeifährt, kann es erkennen. Irene war auch gleich bereit, mit mir mittwochs zum Nockherberg zu kommen, damit wir die Bier-Protest-Flyer versuchen an die Besucher und vielen Promis aus Politik und Kultur zu bringen.
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Plan war, als Einzelpersonen die Flyer aus der Hand zu verteilen, Leute kurz anzusprechen oder beim Taxiausstieg oder Busausstieg daneben zu stehen. Ich habe dann gleich zu Beginn unserer Aktion den Einsatzleiter der Polizei aufgesucht und ihn informiert über unsere Pläne. Ich habe betont, dass wir als Einzelpersonen handeln (deswegen keine Versammlung sind, die in München ab 2 Personen gilt!). Er notierte sich unsere Personalien und nahm ein Flugblatt zum Durchchecken. Nach 10 Minuten bekamen wir sehr freundlich aber bestimmt die Aussage, dass es uns auch einzeln nicht gestattet sei, die Leute aktiv anzusprechen (bei Verstoß kann ein 5stelliges Ordnungsgeld (!) fällig werden) und wir bräuchten auch für passives Verhalten das nächste Mal eine sogenannte Sonderermächtigungserlaubnis der Kreisverwaltungsbehörde. Er wies uns dann eine kleine Fläche auf der gegenüberliegenden Straßenseite jenseits des Paulanergebäudes zu. Also war es uns dadurch nicht möglich, wie in Passau die Menschen, die von den Bussen kamen, anzusprechen. Die Nervosität wegen der Anwesenheit des gesamten bayerischen Kabinetts war zu spüren.
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Na wir haben das Beste daraus gemacht und so manch Eine/r hat sich doch zu uns verirrt - so u.a. Tobias Ruff (Spitzenkandidat der ÖDP in München. und der Schmidt Max (bay. Schauspieler und Moderator), der mir eine kurze schauspielerische Unterweisung gab, wie Protesthaltung körperlich ausschaut.
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Dann noch ein dickes Danke an alle, die diese Klasse Bieraktion sich ausgedacht, designed und auch finanziert haben. Das Material ist Spitze! Die Photos aus dieser Mail können gerne frei verwendet werden - stammen von Irene und mir ausschließlich. Bis bald mit herzlich Grüßen 😉 Stefan Barberini
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Liebe Misereor Freund:innen, liebe Lateinamerika-/ Brasilien Interessierte, wir laden Sie/ euch herzlich ein zu unserer Kooperationsveranstaltung:
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Online Vortrag mit dem renommierten Agrarökologen Prof. Dr. Antônio Inácio Andrioli aus Brasilien
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Amazonien, Menschenrechte und unsere Ernährung
mit Live-Zuschaltung aus Brasilien Wann: Mittwoch, 11. März von 19.00 – 21.00 Uhr Wo: Online via Zoom über die VHS-Lindau (VHS Lindau (Bodensee): Vortrag „Amazonas, Menschenrechte und unsere Ernährung“) Prof. Dr. Antônio Inácio Andrioli beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit den sozialen, ökologischen und menschenrechtlichen Auswirkungen einer auf Agrarindustrie basierten Landwirtschaft. In seinem Vortrag wird er über die aktuelle Situation in Brasilien berichten und die Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft, globalen Agrarmärkten, Regenwaldzerstörung und Menschenrechtsfragen beleuchten. Dabei stellt sich auch die Frage: Welchen Einfluss haben unsere Ernährungsgewohnheiten auf die Lebensrealität der Menschen in Amazonien sowie auf den Schutz der tropischen Regenwälder? Der Vortrag bietet fundierte Analysen, aktuelle Einblicke und Raum für Fragen. Anmeldung: Die Veranstaltung ist gebührenfrei. Eine Anmeldung ist bis spätestens 08.03.2026 erforderlich. Bitte hier anmelden. Der Referent: Prof. Andrioli lehrt Agrarökologie an der staatlichen Universität UFFS in Brasilien. Mit einem Stipendium promovierte er in Osnabrück über die Auswirkungen von Gensoja auf die Landwirtschaft in seiner Heimat. Er habilitierte in Linz, kehrte aber 2009 nach Brasilien zurück. Für sein Engagement wurde Prof. Andrioli mit der höchsten Auszeichnung des BUND Naturschutz geehrt. Veranstalter: VHS Lindau, KAB Kreisverband Kempten-Allgäu, AK für nachhaltige Ernährung, BUND Naturschutz Lindau und Misereor e.V. Wir freuen uns auf einen anregenden Vortrag! Herzliche Grüße Margot Rodriguez Misereor in Bayern _____________________________________ Bischöfliches Hilfswerk Misereor e. V. Anschrift: Misereor e.V., c/o Design Offices, Hansastr. 23, 80686 München, Deutschland Telefon + 49 89 541996621 Margot.rodriguez@misereor.de www.misereor.de
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Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie couragiert!
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Zivilcourage gegen Agro-Gentechnik im Landkreis Starnberg
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