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Starnberger See ohne Agro Gentechnik

Liebe Freunde der Zivilcourage,

Die Agro-Gentechnik hat gesiegt

Unsere Befürchtungen sind vorgestern eingetroffen:
Das EU-Parlament hat der Deregulierung der Gentechnik zugestimmt.

Die Konzerne haben endlich ihr Ziel erreicht und die Sektkorken haben geknallt! 25 Jahre lang haben sie es aufgrund des großen Widerstands nicht geschafft, die Agrogentechnikfreiheit Europas abzuschaffen. Unsere Ernährung liegt ab sofort in der Hand von Chemie- und Pharmakonzernen, die für alle möglichen folgenden Gesundheitsschäden auch gleich die passende Arznei verkaufen. Sie haben Politik und Wissenschaft gekauft und glauben gemacht, sie seien besser als der Schöpfer und die erfolgreiche Evolution. Das alles ohne Beweise, sondern nur mit dem lächerlichen Versprechen der Konzerne von Nachhaltigkeit und Klimarettung. Nachhaltig war die Natur schon immer. Die Chemieindustrie hat dagegen weltweit bisher nur Umwelt- Klima- und Gesundheitsprobleme in gigantischem Ausmaß und damit auch Hunger und Vertreibung geschaffen.

Ein schwarzer Tag für die großartige Schöpfung, denn sie wird jetzt neu erfunden.

Die Existenz von Bio und gesunder Ernährung ist jetzt bedroht. Denn die fehlende Kennzeichnung auf Lebensmitteln und die ungehinderte Ausbreitung gentechnisch veränderter Organismen in großem Stil in der Umwelt wird Agrarökologie unmöglich machen. Auch unsere kleinen Gemüsegärten sind dann vor Kontaminierung nicht mehr sicher. Bio-Saatgut wird es nicht mehr geben.

Die Zahl der Milliardäre wird jetzt steigen. Sie wollen sich mit Plan B zukünftig ins Weltall absetzen. Die Kosten tragen unserere Kinder und Enkel, die Natur und unser Planet. Die Menschheit rottet sich durch "Fortschritt" aus. Es wird nichts mehr sein wie es war.

Hier die Fakten zum Nachdenken:

EU-Parlament schwächt Regeln für Gentechnik ab

Europaparlament beschließt gelockerte Gentechnikregeln: Die Abgeordneten in Straßburg stimmten dafür, dass Produkte aus bestimmten gentechnisch veränderten Pflanzen im Supermarkt künftig keine Kennzeichnung mehr tragen müssen. Aufwändige Umweltprüfungen vor der Zulassung sollen wegfallen. Abgeordnete von SPD, Grünen und Linken hatten vergeblich versucht, die Änderungen zu stoppen. Sie befürchten etwa, dass Biodiversität und Transparenz gefährdet sowie die Macht großer Saatgut- und Chemiekonzerne gestärkt werden.
Sendung: BR24 Nachrichten, 17.06.2026 13:15 Uhr
https://www.br.de/nachrichten/meldung/eu-parlament-schwaecht-regeln-fuer-gentechnik-ab,3007df469
Straßburg:

EU-Parlament stimmt über Lockerung der Gentechnik-Regeln ab

Künftig soll es möglich sein, gentechnisch veränderte Pflanzen patentieren zu lassen. Damit erhalten Konzerne großen Einfluss in einem bislang freien Markt, kritisiert Jule Reimer in ihrem Kommentar. (imago / Jan Eifert)
Das Gesetz sieht vor, dass Produkte aus bestimmten gentechnisch veränderten Pflanzen im Supermarkt keine Kennzeichnung mehr tragen müssen. Zudem sollen aufwendige Umweltprüfungen wegfallen. Diese sind nach Darstellung der Hersteller bisher so umfangreich, dass sich eine Zulassung oft nicht lohnt.
Befürworter des Gesetzes erhoffen sich neue Sorten, die besser mit Dürren zurechtkommen oder weniger Dünger brauchen. Kritiker befürchten dagegen, dass sich gentechnisch veränderte Pflanzen in der Wildnis ausbreiten. Dies stelle ein Risiko für das Gleichgewicht von Ökosystemen dar.
Diese Nachricht wurde am 17.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
https://www.deutschlandfunk.de/eu-parlament-stimmt-ueber-lockerung-der-gentechnik-regeln-ab-106.html

Testbiotech

(Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie):
(Testbiotech bewertet die Risiken der Gentechnologie aus der Perspektive des Schutzes von Mensch, Natur, Tier und Umwelt)

NGT-Pflanzen:

EU versagt bei wichtiger Weichenstellung - Gesetzesvorlage zur Deregulierung von Pflanzen aus Neuer Gentechnik verabschiedet
Das EU-Parlament hat der Deregulierung von Pflanzen aus Neuer Gentechnik (NGT) zugestimmt. Auch Änderungsanträge fanden keine Mehrheit. Damit wurde ein bis zuletzt äußerst umstrittenes Gesetz verabschiedet. Das neue Regelwerk basiert auf wissenschaftlich nicht nachvollziehbaren Grenzwerten und nimmt rund 90 Prozent der NGT-Pflanzen von wichtigen Vorgaben der bisherigen Gesetzgebung aus. Demnach können NGT-Pflanzen ohne Prüfung der Umweltrisiken auf den Markt kommen. Gesundheitliche Risiken werden nur in bestimmten Fällen geprüft. Es gibt keine Verpflichtung zur Kennzeichnung für Lebensmittel und Nachweisverfahren.
Testbiotech sieht es jetzt als Herausforderung für die Zivilgesellschaft an, hier gegenzusteuern. Dazu will Testbiotech einen Teil beitragen. Sollte es zu einer Klage gegen die neue Gesetzgebung kommen, sieht Testbiotech gute Chancen für einen Erfolg.
Testbiotech warnt zudem davor, dass die EU bald auch die Standards für die Freisetzung von gentechnisch veränderten Mikroorganismen und Tieren drastisch absenken will. Anstatt sich immer weiter von unhaltbaren Versprechen der Industrie antreiben zu lassen, müsse die EU dem Schutz von Mensch und Umwelt eine wesentlich höhere Priorität einräumen. Ohne entsprechende Schutzmaßnahmen könnten die Ökosysteme rasch an die Grenzen ihrer Funktionsfähigkeit gelangen. Auch Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion werden durch unbedachte Freisetzungen von gentechnisch veränderten Organismen gefährdet.
Weitere Hintergrund-Infos über die Gefahren und einschneidenden, nie mehr rückgängig zu machenden Folgen finden Sie hier:
https://www.testbiotech.org/
Wir informieren Sie über die nächsten Schritte. Klagen sind schon seit 2 Jahren vorbereitet worden. Der Widerstand kostet Geld, Klagen auch. Wir sind schon mal in Vorleistung gegangen, um dann keine unnötige Zeit zu verlieren, denn es gibt enge Fristen. Je mehr Unterstützung es gibt, desto schneller können wir aktiv werden.

Spenden sind daher sehr willkommen.

Hier können Sie spenden:

Interessengemeinschaft gentechnikfreie Lebensmittel und Landwirtschaft e. V. (Spendenquittung möglich)
Verwendungszweck: GVO – Deregulierung stoppen
IBAN: DE64 7025 0150 0027 4597 91 BIC: BYLADEMIKMS

und/oder

Aktion GEN-Klage www.stopptgennahrungsmittel.de
Kreissparkasse München-Starnberg, BLZ 702 501 50
Verwendungszweck: GVO stoppen
IBAN: DE42 7025 0150 0017 0237 63 BIC: BYLADEM 1 KMS

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie couragiert!

Christiane Lüst
Zivilcourage gegen Agro-Gentechnik im Landkreis Starnberg
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